Lüneburg du bist so wunderschön! | Finguin
16032
post-template-default,single,single-post,postid-16032,single-format-standard,ajax_fade,page_not_loaded,boxed,,qode-theme-ver-10.1.2,wpb-js-composer js-comp-ver-4.12,vc_responsive

Lüneburg du bist so wunderschön!

Lüneburg du bist so wunderschön!

Lüneburg du bist so wunderschön!

Es mach immer wieder eine Menge Spaß sich einfach die Kamera zu schnappen und durch Lüneburg zu spazieren. Auch wenn man denkt, dass man sicher schon alles gesehen hat, dann findet man doch immer wieder etwas das man in der Form noch nicht aufgefallen ist.

Der Kalkberg in Lüneburg

Der Kalkberg müsste eigentlich Gipsberg heißen, denn der Lüneburger Salzstock brachte eine große Menge des wertvollen Baumaterials Gips an die Erdoberfläche. Von der sich im Mittelalter dort befindlichen „Hluiniburg“ ist heutzutage nichts mehr vorhanden, früher war sie der Mittelpunkt der Stadtentwicklung. Teile des Berges wurden früher zwecks des Abbau von Gips abgetragen. 1878 wurde dann zuerst die obere Bergkuppe vor dem weiteren Abbau geschützt und 1932 wurde der ganze Gibsbruch inkl. des Berges zu einem Naturschutzgebiet und Naturdenkmal erklärt. Von der ursprünglichen Höhe von ca. 70m sind heute noch gut 58m übrig. Vom ursprünglichen Umfang des Berges nur noch ca. 1/16.

Heute kann man vom Kalkberg, der mitten in der Stadt liegt, eine wunderbare Aussicht auf die Lüneburger Altstadt geniessen. Rund um den Kalkberg gibt es befestigte Rundwege, so dass auch der „Aufstieg“ nicht zu mühsam ist.

Ein besonderes Erlebnis ist der Sonnenauf- und -untergang.


(Fujifilm XT-20 + Fujifilm 56mm F1.2@F5.6)

Die St. Nicolai in Lüneburg

Die 1440 fertig erbaute St. Nicolai Kirche ist die jüngste der Lüneburger Stadtkirchen (Baubeginn war 1404). Der Turm der St. Nicolaikirche wurde erst 1587 fertig erbaut, da aber das Fundament mit der Zeit immer instabiler wurde und der Kirchturm durch einen Blitzeinschlag teilweise zerstört wurde, wurde der Kirchturm 1830 wieder abgerissen. Der gegenwärtige Kirchturm wurde 1895 fertiggestellt. Die St. Nicolai ist im Gegensatz zu den anderen beiden Stadtkirchen eine Basilika und keine Hallenkirche. Auffallend sind das Sterngewölbe und der Hauptaltar (Wandelaltar) mit mittelalterlichen Stadtansichten Lüneburgs, der ursprünglich aus der nicht mehr exisitierenden St. Lamberti-Kirche stammt (Quelle).


(Fujifilm XT-20 + Fujifilm 14mm F2.8@F8)


(Fujifilm XT-20 + Fujifilm 23mm F2@F8)


(Fujifilm XT-20 + Fujifilm 14mm F2.8@F8)

Das Lüneburger Rathaus

Das historische Rathaus in Lüneburg ist eine absolute Besonderheit: Es entstand im Laufe mehrerer Jahrhunderte und beherbergt Gebäude aus vielen Stilepochen. Das Grundgebäude entstand um 1230 und ist bis heute Sitz der Lüneburger Verwaltung. Das Lüneburger Rathaus ist das größte mittelalterliche Rathaus Norddeutschlands. Der Reichtum der Hanse in Lüneburg spiegelt sich auch im Rathaus wieder. Nur während der Führungen lassen sich die eindrucksvollen Gebäudeteile, wie Gerichtslaube, Fürstensaal, Altes Archiv, Kanzlei und große Ratsstube besichtigen, weil sie so kostbar sind. Da das Rathaus keine Kriegsschäden erlitten hatten, ist es wunderbar erhalten. Die meisten Gebäude gehören in die Epoche der norddeutschen Backsteingotik. Nachdem jedoch die gotische Fassade zum Marktplatz durch ein Unwetter 1703 beschädigt wurde, entschied man sich, bis 1720 eine barocke Fassade davor zu stellen. Wenn sie ein Glockenspiel hören, dann kommt es aus dem Rathausturm. Hier befindet sich ein Glockenspiel aus Meißener Porzellan, das regelmässig spielt (Quelle).


(Fujifilm XT-20 + Fujifilm 56mm F1.2@F8)

Der Kreidebergsee in Lüneburg

Der Kreidebergsee ein Naherholungsgebiet unmittelbar am Zentrum lüneburgs gelegen bietet eine schöne Möglichkeit einen Spaziergang im Grünen zu machen – hier bieten sich schöne Blicke auf die Kalksteilwände, und von den oberen Wegen gibt es einen Panoramablick auf Lüneburg. Der Kreidebergsee entstand durch den Gipsabbau und wurde in den 80ern zu einem 14,5 ha großen Naherholungsgebiet umgewandelt. Durch die seltene Salzflora ist der See ökologisch sehr wertvoll und lässt einen mal so richtig „durchatmen“ (Quelle).

(Fujifilm XT20 + Fujifilm 56mm F1.2@F8)

No Comments

Post A Comment