Review Fujifilm 23mm F2.0 - Wenn es nur eine Linse sein soll | Finguin
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Review Fujifilm 23mm F2.0 – Wenn es nur eine Linse sein soll

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Review Fujifilm 23mm F2.0 – Wenn es nur eine Linse sein soll

Review Fujifilm 23mm F2.0

Auch wenn ich während meiner drei Wochen mit der Fuji X-T20 in Portugal drei Linsen in meiner Tasche hatte, hab ich doch gut 75% der Fotos mit einer einzigen Linse gemacht. Das Fujifilm 23mm F2.0 mit einer KB äquivalenten Brennweite von 35mm ist einfach großartig um alles von Landschaft bis Portrait abzudecken. Dazu ist es noch klein und handlich und zusammen mit der ziemlich kompakten Fuji X-T20 einfach eine top Gespann 😀 Was für viele 35mm am 1.5er Crop ist, ist für mich definitiv 23mm – gut als Immerdrauf.

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Handling und Verarbeitungsqualität

Das Fuji 23mm F1.4 war zwar auch mal in meinem Besitz, konnte mich aber irgendwie nie wirklich überzeugen. Klar, die Brennweite passte mir hervorragend, aber die Größe und das Gewicht waren nicht wie ich es gerne gehabt hätte. Irgendwie war es mir zu groß und zu schwer. Das Fujifilm 23mm F2.0 passt mir mit seinen kompakten Maßen und den gerade mal 200g deutlich besser in den Kram. Auch die generelle Verarbeitungsqualität weiß definitiv zu überzeugen. Es wirkt alles andere als billig und kann sicher den ein oder anderen Stoß vertragen ohne gleich den Geist aufzugeben. Die Form der Linse ist tatsächlich ein wenig gewöhnungsbedürftig, ich finde es aber alles andere als häßlich. Die Wetterbeständigkeit ist ein nettes Zusatzfeature, ist Zusammen mit der Fujifilm X-T20 natürlich ein wenig wertlos.

Technische Spezifikationen

Blickwinkel63.4°
Abmessungø 60mm x 51,9mm
Filtergrößeø 43mm
Brennweitef=23mm (KB: 35mm)
SchärfentiefenbereichNormal
22cm - ∞
0.7 m - 3.0 m
Max. BlendeF2.0
Max. Vergrößerung0,13x
Min. BlendeF16
TypXF23mmF2 R WR
Gewicht180 g
(Quelle: Fujifilm.eu)

Bildqualität

Die Bildqualität ist in meinen Augen über den ganzen Blendenbereich hervorragend. Selbst bei Offenblende sind die Ecken gut nutzbar. Ein wenig abgeblendet sind sie dann absolut scharf. Das Bokeh, soweit man Bokeh in dem Brennweitenbereich mit F2.0 als Offebblende erzeugen kann, weiß auf jeden Fall zu gefallen. Es ist unaufdringlich und angenehm. Großartig ist die Naheinstellgrenze von gerade mal 10cm. So kann man mit dem Objektiv beinahe Makroaufnahmen machen 😉 Eine Sache die mich schon öfter bei dem ein oder anderen Fujiobjektiv gestört hat, ist die Darstellung der Blendensterne bei Nachtaufnahmen. Beim Fujifilm 23mm F2.0 ist dem aber nicht so – die Blendensterne sind wunderschön.

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Aljezur

Fazit

Es ist schon ziemlich schwer das Fujifilm 23mm F2.0 nicht zu mögen. Es ist aktuell mein absolutes Lieblingsobjektiv da es sich für so viele verschiedene Einsatzgebiete eignet. Dazu ist es noch klein, leicht und robust.

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